Thomas Klinger

 Über die Suche nach dem roten Faden seines Lebens, ist er mit etwa Mitte 20 (ab etwa 1992) zum reflektierenden Tagebuchschreiben gekommen. Begleitend, mit einem Interesse an Philosophie, Psychologie, den Weltreligionen und den Naturwissenschaften, entdeckte er zahlreiche Autoren der Vergangenheit und Gegenwart und las seit 1992 etwa 50 Bücher zu diesen Themen pro Jahr. Dieses offene Interesse für die vielfältigen Erscheinungen der weltweiten Kulturen des menschlichen Geistesschaffens, hält seit dem an, und eine seit dem Jahr 2011/2012 begonnene Weise mit Dichtung umzugehen, ließ sein lyrisches Handwerk stetig entwickeln.

 

Seine Gedichte haben daher nicht nur einen philosophischen Bezug und Anspruch, der den Leser und Zuhörer miteinzubeziehen sucht, sondern auch einen über die Jahre sich entwickelten formellen Anspruch: denn: "Form und Sinn bedingen einander und können sich unterstützen - oder aber behindern. Wo die Form Begrenzung setzt, ermöglicht Sinn darüber hinaus zu deuten. Wo die Form das Schöne zeigt und den harmonischen Rhythmus, unterstützt sie einen wahren Sinn und lässt ein gutes Gedicht entstehen", sagt Thomas Klinger.

 

Lyrik und das Schreiben, haben für ihn daher nicht den Charakter des Selbstzwecks, sondern einen Anspruch ästhetisch ansprechend, sinnige, sinnliche und stimmige Themen, Fragen und Gedanken anzubieten, die den Menschen bewegen. Dabei ist ihm bewusst, dass Menschen nicht gleich sind und auf verschiedenen Stufen der Entwicklung stehen können. Dies zu berücksichtigen kann nicht Hauptaufgabe sein, sagt er. Aber es biete Möglichkeiten die Ansprache an den Leser zu variieren.

 

Daher ist sein Schreiben nicht allein auf Dichtung ausgerichtet, denn es existieren ein paar abgeschlossene prosaische Sachtexte, die bisher unveröffentlicht sind und die er auf Verlagsanfrage gerne zusenden kann. Bei diesen Texten ist ihm nicht nur der Bezug zur humanistischen Philosophie und Psychologie wichtig, sondern auch zur Integralen Philosophie.

 

Neben einer Veröffentlichung (2019) eines thematischen Gedichtbandes, der auf einer 25 jährigen Praxis des stillen Sitzens in Zazen beruht und im Werner Kristkeitz Verlag veröffentlicht wurde, sind weitere, bisher unveröffentlichte Gedichtbände und mehrere lyrische Theaterstücke mit philosophischem Bezug fertig gestellt, die er auf Verlagsanfrage ebenso gerne zur Ansicht und Prüfung weiter reichen kann. Daneben sind 2021/2022 in drei Anthologien einzelne Gedichte erschienen (7. Bubenreuther Literaturwettbewerb, Frankfurter Bibliothek 2022, Bibliothek deutschsprachiger Gedichte XXIV).

 

Mitglied bei den Ulmer Autoren ist Thomas Klinger seit dem Jahr 2022. Er sagt darüber: "Die angenehme, humorvolle, aber auch ernste Auseinandersetzung mit den jeweiligen Texten und den direkten Kontakt mit anderen, möchte ich nicht missen und ergänzt den etwas anonymeren Austausch über das eine oder andere Gedichte- und Schreibforum im Internet, an denen ich mich seit 2020 beteilige. Dabei zu lernen und mich lebendig zu spüren, erfahre ich beides Mal, bei jedem auf seine Weise."

 

Er lebt seit 2009 in der Region Ulm/Neu-Ulm und ist verheiratet.

 

https://www.kristkeitz.de/index2.htm