Die Autorinnen und Autoren haben ihre Momente, Lichtblicke, Eindrücke für uns in einer Nachlese eingefangen.
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**"Für mich war es ein sehr schöner Abend. Der Vielklang unserer sechs Stimmen zu
dieser berührenden Ausstellung im Kunstpool: "Demenz - Über das allmähliche
Verschwinden".
Da ich die Texte der Mitlesenden größtenteils nicht kannte, war ich Lesende und Hörende
zugleich. Das Feedback einer Besucherin hat mich sehr gefreut: Eure Texte haben mich
nicht runtergezogen, obwohl Demenz ein schwieriges Thema ist."
Mirjam Hesser
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**Es war sehr intensiv, auf eine Art, die nicht stresst. Als Lesender wurde man von den
anderen mit ihren Beiträgen mitgetragen. So erklangen - zusammen auch mit der Musik -
unterschiedliche Töne, auf letztlich gleicher Wellenlänge.
Jörg Neugebauer (Gastautor)
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**"Die vorgetragenen Texte und das Thema der Ausstellung inspirierten mein Spiel sehr
intensiv. Die durchs Zuhören entstandenen inneren Bilder und Ideen flossen in meine Musik mit ein.“
Sascha Schmid (Musik)
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**Bald ist das Draußen ausgesperrt, die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Lesenden. Jeder
von uns Ulmer Autoren hat sich, wie ich meine, sehr intensiv mit dem vorgegebenen Thema
auseinandergesetzt und allen ist es gelungen, in ganz unterschiedlicher und fesselnder Weise,
mit Kurzgeschichten und Gedichten die Ausstellung zu ergänzen und zu erweitern. Als Fazit
lässt sich sagen, dass es durchaus bereichernd ist, wenn sich verschiedene Kunstrichtungen
aufeinander zu bewegen und gemeinsame Veranstaltungen durchführen.
Helmut Moßner
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**"Was mir durch das Thema Demenz wieder klar wurde, ist, dass der Mensch immer auf
der Suche nach etwas ist, das er noch nicht gefunden hat. Und dass er dazu neigt die Suche
an sich, nicht zu finden und sich stattdessen in gar nichts Sinnvollem oder in Beliebigkeit zu
verlieren. Am Beispiel der Demenz zeigt sich damit die Verlorenheit des Menschen im
Allgemeinen, der sich gewöhnlich keine Vorstellungen macht, wie tief seine Verstrickung mit
Krankheit, Irrtum und Leid ist. Und dass die Lieblosigkeit der Welt und das Desinteresse an
der Suche nach Wahrheit und Weisheit zusammengehören und seine sind."
Thomas Klinger
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**Berührt und überrascht haben mich unsere Texte. Unsere Vielfalt spiegelte wider, was es
bedeutet sich mit diesem Thema auseinander zu setzten, sich mit ihm zu befassen und auch
sich ihm liebevoll zu nähern. All das ist uns, meinem Empfinden nach, gut gelungen.
Ich danke euch allen für diese gehaltvolle Lesung.
Christa Konrad
