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Nachlese zur vergangenen Lesung vom 27. November 2025, im Kunstpool „Über das allmähliche Verschwinden“

Die Autorinnen und Autoren haben ihre Momente, Lichtblicke, Eindrücke für uns in einer Nachlese eingefangen.

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**"Für mich war es ein sehr schöner Abend. Der Vielklang unserer sechs Stimmen zu

dieser berührenden Ausstellung im Kunstpool: "Demenz - Über das allmähliche

Verschwinden".

Da ich die Texte der Mitlesenden größtenteils nicht kannte, war ich Lesende und Hörende

zugleich. Das Feedback einer Besucherin hat mich sehr gefreut: Eure Texte haben mich

nicht runtergezogen, obwohl Demenz ein schwieriges Thema ist."

Mirjam Hesser

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**Es war sehr intensiv, auf eine Art, die nicht stresst. Als Lesender wurde man von den

anderen mit ihren Beiträgen mitgetragen. So erklangen - zusammen auch mit der Musik -

unterschiedliche Töne, auf letztlich gleicher Wellenlänge.

Jörg Neugebauer (Gastautor)

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**"Die vorgetragenen Texte und das Thema der Ausstellung inspirierten mein Spiel sehr

intensiv.  Die durchs Zuhören entstandenen inneren Bilder und Ideen flossen in meine Musik mit ein.“

Sascha Schmid (Musik)

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**Bald ist das Draußen ausgesperrt, die Aufmerksamkeit richtet sich auf die Lesenden. Jeder

von uns Ulmer Autoren hat sich, wie ich meine, sehr intensiv mit dem vorgegebenen Thema

auseinandergesetzt und allen ist es gelungen, in ganz unterschiedlicher und fesselnder Weise,

mit Kurzgeschichten und Gedichten die Ausstellung zu ergänzen und zu erweitern. Als Fazit

lässt sich sagen, dass es durchaus bereichernd ist, wenn sich verschiedene Kunstrichtungen

aufeinander zu bewegen und gemeinsame Veranstaltungen durchführen.

Helmut Moßner

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**"Was mir durch das Thema Demenz wieder klar wurde, ist, dass der Mensch immer auf

der Suche nach etwas ist, das er noch nicht gefunden hat. Und dass er dazu neigt die Suche

an sich, nicht zu finden und sich stattdessen in gar nichts Sinnvollem oder in Beliebigkeit zu

verlieren. Am Beispiel der Demenz zeigt sich damit die Verlorenheit des Menschen im

Allgemeinen, der sich gewöhnlich keine Vorstellungen macht, wie tief seine Verstrickung mit

Krankheit, Irrtum und Leid ist. Und dass die Lieblosigkeit der Welt und das Desinteresse an

der Suche nach Wahrheit und Weisheit zusammengehören und seine sind."

Thomas Klinger

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**Berührt und überrascht haben mich unsere Texte. Unsere Vielfalt spiegelte wider, was es

bedeutet sich mit diesem Thema auseinander zu setzten, sich mit ihm zu befassen und auch

sich ihm liebevoll zu nähern. All das ist uns, meinem Empfinden nach, gut gelungen.

Ich danke euch allen für diese gehaltvolle Lesung.

Christa Konrad